EVA ROMAN

Autorin

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VITA

Eva Roman, geboren in Aachen, aufgewachsen in Augsburg, lebt und arbeitet in Berlin.

Sie studierte Neue deutsche Literatur und Romanistik in Berlin, Kommunikationsdesign in Trier, Berlin und Paris und ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts in Leipzig.
 Nach verschiedenen Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien erschien 2014 ihr Debütroman Siebenbrunn im Wagenbach Verlag. Im August 2020 folgte im gleichen Verlag ihr zweiter Roman PAX.

Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. das Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg und ein Stipendium am Literarischen Colloquium Berlin.

 

BÜCHER

 

EVA ROMAN

PAX

QUARTBUCH. ERSCH. AUGUST 2020

240 SEITEN  22,– €

ISBN 978-3-8031-3327-4

Was es bedeutet, aneinander zu hängen und voneinander abzuhängen: Nachdem seine Eltern verschwunden sind, wird Pax von Tante Beatrix adoptiert. Unter den Blicken der Nachbarn, Mitschüler und Kollegen verzahnen sich Tante und Neffe förmlich, doch die Leerstellen zwischen ihnen wachsen mit der vergehenden Zeit.

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VERANSTALTUNGEN

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WORTSPIELE MÜNCHEN

INTERNATIONALES LITERATURFESTIVAL 

19.-21.5.2021

Zum einundzwanzigsten Mal findet in diesem Jahr das internationale Literaturfestival WORTSPIELE vom 19. Mai bis zum 21. Mai 2021 im Muffatwerk München statt. Junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus Deutschland und der Schweiz werden in diesem Jahr ihre neuen Bücher vorstellen. 
Das Festival wird von Johan de Blank in Zusammenarbeit mit dem Muffatwerk und dem Kulturreferat der LH München organisiert und von den  Verlagen der Autoren, edition text+ kritik und dem Goethe-Institut Peking unterstützt.

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QUERGELESEN

LITERATURMAGAZIN IM INFORADIO RBB

SENDUNG VOM 27.12.2020

Das Literatur-Magazin im Inforadio bietet Interviews und Gespräche mit Literaten und Verlegern, berichtet über Preise und Preisträger von Büchner bis Bachmann sowie über Festivals und Lesungen. Quergelesen kennt sämtliche Neuerscheinungen und Newcomer.

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WEITER LESEN 

LESEBÜHNE IM RBB KULTUR

SENDUNG VOM 21.11.2020

»weiter lesen – das LCB im rbb« ist eine Podcast-Lesebühne des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB) und des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb). Die Podcasts basieren auf dem geplanten Programm im LCB. Sie laufen jeden Donnerstag und Samstag um 17.04 Uhr auf rbbKultur und sind dort jederzeit zum Hören und Downloaden abrufbar.

Debütromane, Jahrestage, Übersetzungen, Neuerscheinungen. Die (fast) ganze Welt der Bücher von heute. In Lesungen und Gesprächen mit den Autor·innen sowie mit Übersetzer·innen, Kritiker·innen und den Programm-Kuratoren des LCB.

Moderiert von Natascha Freundel, Anne-Dore Krohn, Nadine Kreuzahler und Franziska Walser.

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Buchvorstellung und Lesung mit Eva Roman im Lettrétage Literaturhaus, Berlin

Moderation: Thorsten Dönges

23. Oktober 2020, 20:00 h

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18.09.2020   #VERLAGEBESUCHEN

Fröhlicher Abend der offenen Türen im Verlag Klaus Wagenbach und Doppel-Premiere:

Eva Roman und Sara Mesa !

18. September 2020, 19:00-21:30 h


 

PRESSE

PAX

(...) ein souverän geschriebener Roman...

Frank Füllgrabe, Landeszeitung Lüneburg

Was „Pax“ weit über die Dutzendware hinaushebt, sind sein wirklich außergewöhnliches Protagonisten-Gespann und eine Sprache, die lange nachklingt.

Nils Kahlefendt, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Es liegt auch an der präzisen Kon­struktion dieses Romans und an seinen klugen Leerstellen, dass „Pax“ mehr ist als ein klassischer Coming-of-Age-Roman. Diese Leerstellen verleihen dem Buch eine universelle Gültigkeit.

Katharina Bendixen, junge Welt

„Pax“ ist ein absolut lesenswerter, tiefgründiger und bewegender Roman, über dem ein Hauch von Melancholie schwebt (...). In schöner und poetischer Sprache vermittelt [Eva Roman] unaufgeregt, unaufdringlich, feinfühlig und nachvollziehbar, was in ihren Figuren vorgeht.

Dr. Susanne Probst, lieslos.blog

Ein wirklich toller, unterhaltsamer, komischer aber auch ebenso ernster Roman über das Aufwachsen in den Achtzigern und ein Coming-out in der Provinz.

Nadine Kreuzahler, Inforadio des RBB

Die Autorin Eva Roman erzeugt einen beeindruckenden Spannungsbogen, der bis zum Schluss anhält.

Diana Köhler, Radio fm4

Eva Roman beschreibt all dies in einer eleganten, ausgewogenen Sprache (...). Es zeichnet sie außerdem aus, dass sie an den richtigen Stellen schweigt. Oft ist es ein schmerzhaftes Schweigen, das die Leerstellen des durch überkommene Moralvorstellungen und Dünkel schwach ausgebildeten Selbstbewusstseins der Hauptfiguren wirksam verdeutlicht. (...) Der letzte Dialog mit Tante Beatrix ist tatsächlich fulminant. Die Figur bekommt dadurch eine tragische Größe, die man ihr angesichts ihres fortschreitenden Verfalls nicht mehr zugetraut hätte. Das Finale ist eine echte Meisterleistung.

Pascal Mathéus, literaturkritik.de

Wer gerne Coming-of-Age-Geschichten liest, dem primär an Jugendliche gerichteten Young-Adult-Genre und seiner stark schwankenden literarischen Qualität jedoch nicht zugeneigt ist, der findet in Pax einen anspruchsvollen und einfühlsamen Roman.  

Caro Kaiser, literaturundfeuilleton.wordpress.com  

„Pax“ ist ein Roman, der mich tief bewegt hat. (...) Eva Roman [hat] die so breitgefächerte deutsch-sprachige Coming-of-Age-Literatur mit einer echten Perle bereichert. Für mich ein Lesehöhepunkt dieses Jahres.

Christian, LovelyBooks

SIEBENBRUNN

Mit ihrer Passion für die Zeit weiß sie sich im Schatten großer Vorbilder wie Thomas Manns „Zauberberg“ und Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Doch „Siebenbrunn“ ist ihr eigener, ganz persönlicher poetischer Widerstand gegen das Vergessen – mit schönen, klaren, wehmütigen Bildern, die den Blick für das vermeintlich Verlorene öffnen.

Michaela Schmitz, Deutschlandfunk

Der Grenzbereich der Zivilisation zur schroffen Natur, die sich Reste früherer Bebauung zurückgeholt hat, verweist auf die Charaktere der Frauen, die alle drei als großstadterprobte Wesen mit der Wildnis konfrontiert werden in Form ihres eigenen wüsten, mutwillig verwüsteten Innenlebens. Diese Autorin legt sorgsam Spuren aus, die ins Innere dieser Frauen führen, und die auf eine lose Weise Verbindungen stiften. Die drei haben miteinander zu tun, und wenn sie es selbst nicht genau wissen, eine Natur waltet über ihnen, die sie hartnäckig und unausweichlich zu Kumpanen macht.

Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

Eva Roman hat ein bemerkenswertes Debüt vorgelegt (...).

Daniela Hungbaur, Augsburger Allgemeine

Roman gelingt es, ein großes Tagebuch in dritter Person zu verfassen und sie zaubert mit ihren Ortsbeschreibungen einen mysteriösen Schleier rund um das abgelegene Siebenbrunn. [Ein] Roman (...), der uns von der zauberhaft schrecklichen Realität erzählt.

Eva Schneider, litafin.de